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<pre>Folglich gehe ich hier nun auch von einem deutlichen Auswärts-Dreier der Bayer-Kicker aus, denen mit Blick auf die blutarme gegnerische Offensive wohl schon drei Treffer reichen dürften, damit sich meine Handicapwette als richtig erweist.  <p> für ein Ende der Durststrecke dürfte zudem die Tatsache sprechen, dass die Auswärtsschwäche bislang zumindest gegen Teams aus dem untersten Drittel nicht ganz so stark ins Gewicht gefallen war: Aus Ingolstadt und Wolfsburg kehrten die Blau-Weißen einstmals sogar siegreich zurück.  <p>  Gegen eine geradezu beschämend lethargische Werkself legten die Gäste ihre vornehme Zurückhaltung praktisch schon nach dem Überstreifen ihrer Leibchen ab — und entkräfteten damit den Vorwurf, lediglich zu Abwehrschlachten in der Lage zu sein. <p> Folgerichtig scheint mir niemand anderes besser als Max Kruse dafür prädestiniert zu sein, den Torreigen in einem ansonsten völlig offen zu erwartenden Derby mit dem ersten Treffer zu eröffnen. <p>  Erst zum vierten Mal ließ Schmidt das Offensivduo Stefan Kießling und Javier Hernandez von Beginn an ran. Überaus erfolgreich, wie sich herausstellen sollte: Der Mexikaner schnürte einen Dreierpack, Kießling netzte zwei Mal ein und bereitete auch zwei Treffer von „Chicharito“ vor.  </pre>


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<pre>Auf die vermutete deutliche Favoritenstellung der Werkself in der Fuggerstadt komme ich auch bei meiner abschließenden Favoriten-Kombi noch einmal zurück.  <p> So schüttete etwa die TSG Hoffenheim vor fünf Jahren allein an den letzten vier Spieltagen einen nun auch vom FC Köln beklagten Sechs-Punkte-Graben zu: Gänzlich unmöglich ist es somit noch immer nicht, dass demnächst vielleicht auch das aktuelle Schlusslicht wie ein Phönix aus der Asche steigt.  <p>  Andersrum muss es aber natürlich auch einen Grund geben, warum der Hauptstadtklub im Gesamt-Klassement dennoch 15 Punkte weniger als der bayerische Gast auf dem Konto hat — namentlich die von Woche zu Woche eklatanter werdende Auswärtsschwäche. <p> Das Frankfurter Lazarett ist weiterhin prall gefüllt, allerdings dürfte sich Kovac daran gewöhnt haben, nur ganz selten an zwei Spieltagen hintereinander dieselben Spieler aufbieten zu können. Gegen Leverkusen war dies beispielsweise erstmals überhaupt in dieser Saison der Fall. <p>  Nur eines der letzten Heimspiele gegen den FCA wurde gewonnen, zweimal wurde die 2,5 geknackt. Da die Geißböcke derzeit so sehr am Straucheln sind, würde ich hier also die Wette des Unter 2,5 Treffer riskieren.  </pre> 


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<pre> Prozentual gesehen hat es bis dato also deutlich mehr direkte Wiederabstiege als Abstürze im zweiten Jahr gegeben!  <p> Krisen gehören beim VfB Stuttgart inzwischen zum Alltag. Nachdem die Schwaben in den vergangenen beiden Saisonen nur knapp dem Abstieg in die Bundesliga entronnen waren, bekleidet man in der neuen Meisterschaft nach den ersten drei Spieltagen schon wieder einen Platz im roten Bereich.  <p>  Seit der Rückkehr in die Beletage waren die Berliner zum Auftakt der zweiten Saisonhälfte bis dato noch immer in den Startblöcken kleben geblieben; ein magerer bei den letzten sechs Premieren eingespielter Zähler weist die Blau-Weißen als vielleicht größte Schlafmützen der Bundesliga aus. <p>  Ohnehin war gegen die Fohlen von der besagten Heimstärke kaum etwas zu merken. Frankfurt agierte äußerst verhalten und kam nur selten gefährlich vor das Gladbacher Tor. Selbst der zwischenzeitliche Ausgleich via Elfmeter nach einer halben Stunde konnte keinerlei zusätzliche Kräfte entfachen. <p>  Wolfsburg ist hingegen super aus den Startlöchern gekommen, hat aber umso mehr nachgelassen. Nach dem 6:0 gegen Freiburg und dem 5:0 gegen Hertha staunte die Konkurrenz nicht schlecht, doch die Truppe von Niko Kovac ließ das Momentum mit einem 1:2 in Bremen und dem Achtelfinal-Aus im DFB-Pokal bei Union Berlin verpuffen.  </pre>


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<pre> Als Tiefpunkt ist den Mainzern dabei vor allem die vor fast exakt einem Jahr erlittene 0:4-Klatsche in Erinnerung geblieben, die das Team schon damals fortan mit noch etwas größerer Geschwindigkeit in Richtung Abstiegsplätze taumeln ließ.  <p> Video: Die Stimmen der Hertha-Kicker nach dem 0:0 in Augsburg (Quelle: YouTube/Hertha BSC)   <p> Denn von 133 Teams , die seit der Liga-Gründung im Jahr 1963 aufgestiegen sind (insgesamt 137 aber Darmstadt, Ingolstadt, Freiburg und Leipzig flieï¬‚en noch nicht in die Berechnung mit ein, da sie noch kein volles zweites Jahr absolviert haben), mussten nicht weniger als 53 Teams bereits im ersten Jahr wieder runter. Von den 80 Verbliebenen, die es ins zweite Jahr geschafft haben, waren hingegen nur 22 vom bitteren Gang in die Zweiklassigkeit betroffen. <p>  Zwei magere Pünktchen sind die bisher einzige Ausbeute, der vorletzte Tabellenplatz die logische Konsequenz.  <p> Der Direktvergleich spricht mit 3:2-Siegen bei sieben Unentschieden knapp für die Berliner, die zuhause noch nie gegen Augsburg verloren haben.  </pre>


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<pre> Dass ich mir vom Duell zwischen Köln und Hoffenheim einige Tore verspreche, schlägt zu guter Letzt auch auf meine Favoriten-Kombi durch:  <p> Ohne eine nennenswerte Steigerung dürfte ein Dreier allerdings auch am 19. Spieltag in ziemlich weiter Ferne liegen; bei der Alten Dame aus der Hauptstadt taten sich die Dortmunder zuletzt schließlich selbst in deutlich besserer Verfassung regelmäßig schwer.  <p>  Bei den abstiegsbedrohten Mainzern hatte sich die Hertha insbesondere in der ersten Halbzeit lediglich auf ein hilflos anmutendes Reagieren beschränkt; den Gästen schien in den ersten 45 Minuten noch nicht einmal ernsthaft daran gelegen zu sein, offensive Akzente anzudeuten. <p>  Nach dem enttäuschenden Saisonstart hat der Trainerwechsel bei Bayer einiges bewirkt. Unter dem Spanier konnten in der Liga sechs Siege bei einem Remis und drei Niederlagen gefeiert werden. Vor der 0:2-Pleite gegen den BVB feierte Leverkusen fünf Siege in Folge.  <p> Zwar lassen die beiden 0:1-Niederlagen gegen Freiburg und Bayern eher Gegenteiliges vermuten; nichtsdestotrotz zeigten sich die Darmstädter in beiden Spielen stark verbessert.  </pre>


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